(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Dienstleistungen von Ing. Manuel Streibl | streibldesign, Rennweg 10, 9064 Magdalensberg (im Folgenden „Anbieter“), insbesondere: Webdesign, Programmierung, UI-/UX-Design, Konzeption, Projektmanagement, Consulting, technische Betreuung, Wartung und Support, Hosting, Domain- und SSL-Services, E-Mail- und Exchange-Dienste, Weiterverrechnung externer Services, Nutzung und Betrieb des proprietären CMS „express cms“.
(2) Die AGB gelten ausschließlich für Unternehmer im Sinne des § 1 KSchG, insbesondere Einzelunternehmer, Selbstständige und Kapitalgesellschaften. Der Anbieter schließt Verträge mit Verbrauchern im Sinne des KSchG nicht ab.
(1) Der Anbieter erbringt Dienstleistungen im Bereich Programmierung, Webentwicklung, Webhosting, technische Infrastruktur sowie laufenden technischen Support und Webseitenwartung. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder Servicepaket.
(1) Der Anbieter stellt dem Kunden Hosting-, Domain- und SSL-Dienste auf Basis eines Reseller-Hostingprodukts bereit. Die technische Infrastruktur (Server, Netzwerk, E-Mail-System, Exchange, Zertifikatsverwaltung) wird durch einen vom Anbieter beauftragten Hosting- und Infrastrukturdienstleister betrieben.
(2) Der Anbieter verwaltet die Hostingumgebung, Domains, DNS-Einstellungen, SSL-Zertifikate sowie E-Mail-Accounts im Namen des Kunden, ist jedoch nicht Betreiber der Server- oder E-Mail-Infrastruktur.
(3) Für Ausfälle, Verzögerungen oder Funktionsprobleme, die durch den beauftragten Hosting-/Infrastrukturdienstleister oder das Internet verursacht werden, übernimmt der Anbieter – vorbehaltlich §12 – keine Haftung.
(4) Domains und SSL-Zertifikate werden jeweils für 12 Monate bereitgestellt und verlängern sich automatisch um weitere 12 Monate (Kündigungsmodalitäten gemäß §10).
(5) Der Anbieter schuldet keine bestimmte Serververfügbarkeit, bemüht sich jedoch um eine stabile Hostingumgebung.
(6) Backups werden nur dann durchgeführt, wenn sie ausdrücklich beauftragt wurden. Ohne Zusatzvereinbarung besteht keine Verpflichtung zur Datensicherung oder Datenwiederherstellung.
(7) Der Kunde ist für die Anwendungsebene (Website-Inhalte, CMS-Funktionen, Plugins, Performance, SEO, Rechtstexte, DSGVO-Konformität etc.) selbst verantwortlich. Änderungen oder Reparaturen werden nach Aufwand verrechnet.
(1) POP3/IMAP-E-Mail-Postfächer sowie Exchange Postfächer werden über einen vom Anbieter beauftragten Hosting- bzw. E-Mail-Dienstleister bereitgestellt.
(2) Der Anbieter übernimmt die Verwaltung, Konfiguration und Bereitstellung von Postfächern, haftet jedoch – vorbehaltlich §12 – nicht für:
(3) Der Kunde ist verpflichtet, Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und Speicherlimits einzuhalten.
(1) Das express cms ist ein proprietäres CMS, entwickelt und betrieben vom Anbieter.
(2) Der Quellcode, sämtliche Module und Erweiterungen bleiben ausschließliches geistiges Eigentum des Anbieters.
(3) Eine Nutzung ist ausschließlich auf der Serverumgebung des Anbieters zulässig. Ein Transfer, Kopieren, Reverse Engineering, Weitergabe oder Betrieb auf Fremdservern ist untersagt.
(4) Updates des express cms erfolgen nach Ermessen des Anbieters.
(1) Webdesign, Programmierung, UI-/UX-Design, Corporate Designs, Consulting und sonstige Projektarbeiten werden nach tatsächlichem Aufwand oder laut Angebot verrechnet.
(2) Urheberrechte an Quellcode, Layouts, Designs, Konzepten und Modulen verbleiben beim Anbieter, sofern nicht schriftlich anders vereinbart.
(3) Rohdaten (z. B. Figma-, XD-, AI-, PSD-Dateien) werden nur nach gesonderter Vereinbarung und gegebenenfalls gegen Aufpreis bereitgestellt.
(4) Der Kunde stellt sämtliche Inhalte (Texte, Fotos, Videos, Medien) selbst bereit und garantiert, dass er über alle erforderlichen Nutzungsrechte verfügt.
(5) Der Kunde ist für Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Hinweise, Datenschutzkonformität und sonstige gesetzliche Inhalte selbst verantwortlich.
(1) Supportleistungen, Fehlerbehebungen, CMS-Anpassungen, E-Mail-Hilfe und sonstige technische Tätigkeiten werden nach Aufwand gemäß dem jeweils aktuellen Stundensatz verrechnet.
(2) Die Abrechnungstaktung beträgt 15 Minuten.
(3) Der Anbieter bemüht sich um Rückmeldung innerhalb von 2 Werktagen, schuldet jedoch keine verbindlichen Bearbeitungs- oder Reaktionszeiten.
(4) Telefonischer Support erfolgt nach Verfügbarkeit und ohne Garantie.
(5) Support wird ausschließlich an Werktagen (Montag bis Freitag, ausgenommen gesetzliche Feiertage in Österreich) erbracht. Support außerhalb der üblichen Geschäftszeiten erfolgt – sofern möglich – nach Ermessen des Anbieters und kann mit einem Zuschlag verrechnet werden.
(6) Jede technische Änderung, Analyse, Beratung oder Fehlerbehebung – unabhängig von Ursache, Verantwortlichkeit oder Dauer – gilt als Supportleistung und wird nach Aufwand gemäß dem aktuellen Stundensatz verrechnet.
(1) Hosting-, Domain-, SSL-, E-Mail-/Exchange- und Servicepakete werden monatlich per Dauerauftrag abgerechnet. Fälligkeit ist der 1. des jeweiligen Monats. Aufgrund banküblicher Abwicklungszeiten gerät der Kunde erst in Verzug, wenn der Zahlungseingang nicht spätestens 3 Bankarbeitstage nach Fälligkeit bei Anbieter erfolgt.
(2) Projektbezogene und sonstige Einzelrechnungen (PDF-Rechnung) sind innerhalb von 7 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar.
(3) Der Verzug tritt jeweils automatisch mit Ablauf der genannten Fristen ein; eine Mahnung ist hierfür nicht erforderlich. Ab diesem Zeitpunkt gelten die gesetzlichen Verzugszinsen gemäß § 456 UGB (aktuell 9,2 Prozentpunkte über dem jeweils geltenden Basiszinssatz), berechnet bis zum Tag des tatsächlichen Zahlungseingangs beim Anbieter. Zusätzlich erfolgt nach Fristablauf eine Zahlungserinnerung (mit 7 Tagen Nachfrist). Wird auch diese Frist überschritten, erfolgt eine Mahnung mit einer Bearbeitungspauschale von 10 Euro. Die Verzugszinsen werden dem Kunden gesondert in Rechnung gestellt.
(4) Alle Preise verstehen sich in Euro und exklusive Umsatzsteuer.
(5) Kostensteigerungen bei laufend (monatlich/quartalsweise) verrechneten Drittleistungen (z. B. Cookie-Consent-Lizenzen) kann der Anbieter jederzeit an den Kunden weitergeben. Der Kunde wird mindestens 30 Tage vor Wirksamwerden der Anpassung informiert.
(6) Kostensteigerungen bei jährlich im Voraus bezahlten Drittleistungen (insbesondere Domains und E-Mail-/Exchange-Postfächer) werden dem Kunden zum jeweiligen individuellen Verlängerungstermin der betroffenen Leistung weitergegeben, in Höhe der tatsächlichen Einkaufspreiserhöhung. Der Kunde wird mindestens 30 Tage vor Wirksamwerden der Preisanpassung informiert. Kann diese Frist aufgrund kurzfristiger Bekanntgabe durch den Drittanbieter nicht eingehalten werden, wird die Preisanpassung erst nach Ablauf der 30-Tage-Frist wirksam; der bis dahin entstandene Differenzbetrag wird nicht nachverrechnet.
(1) Die monatlichen Preise werden jährlich zum 01.01. angepasst. Grundlage der Anpassung sind:
a) das arithmetische Mittel der von der Statistik Austria veröffentlichten, monatlichen Jahresveränderungsraten des Verbraucherpreisindex 2020 (VPI 2020) für die zwölf Monate von November des Vorjahres bis einschließlich Oktober des laufenden Kalenderjahres ("rollierende Inflation"), sowie
b) tatsächliche, im abgelaufenen Kalenderjahr eingetretene Erhöhungen der Serverkosten des Anbieters bei dem beauftragten Hosting-/Infrastrukturdienstleister, in Höhe des auf den jeweiligen Kunden anteilig entfallenden Betrags.
Der zuletzt gültige monatliche Preis erhöht sich zum 01.01. um die Summe aus a) und b).
(2) Ergibt diese Berechnung eine Preiserhöhung von mehr als 5 %, wird der Kunde spätestens am 01.12. des Vorjahres schriftlich oder elektronisch darüber informiert. Anpassungen bis einschließlich 5 % pro Jahr erfordern keine gesonderte Mitteilung.
(3) Der aus einer Preiserhöhung resultierende neue monatliche Preis wird auf die nächsten vollen 0,10 Euro aufgerundet.
(4) Ergibt die Berechnung gemäß Absatz 1 einen negativen Prozentwert (Deflation), werden die monatlichen Preise zum 01.01. im entsprechenden prozentualen Ausmaß gesenkt. Der aus einer Preissenkung resultierende neue monatliche Preis wird auf die nächsten vollen 0,10 Euro abgerundet.
(1) Servicepakete (Hosting/Infrastruktur, Server, sowie laufend verrechnete Zusatzleistungen wie Cookie-Consent-Lizenzen) haben keine Mindestlaufzeit und können mit 1 Monat Kündigungsfrist zum Monatsende gekündigt werden.
(2) Domain- und SSL-Zertifikate sowie E-Mail-/Exchange-Postfächer haben eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten und verlängern sich automatisch um weitere 12 Monate. Eine Kündigung ist mit einer Frist von 1 Monat vor Ablauf der jeweiligen Laufzeit möglich; erfolgt keine fristgerechte Kündigung, verlängert sich die Leistung automatisch.
(3) Bei vorzeitiger Kündigung von Leistungen gemäß Abs. (2) aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, bleibt der Kunde zur Zahlung des vereinbarten Entgelts bis zum Ende der jeweiligen Mindestlaufzeit verpflichtet.
(4) Nach Kündigung wird das Hosting zum Monatsende eingestellt. Domain, SSL und E-Mail-/Exchange-Postfächer bleiben bis zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode aktiv und können anschließend übertragen werden.
(1) Der Kunde verpflichtet sich:
(2) Der Kunde verpflichtet sich, alle für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Informationen, Unterlagen und Zugänge rechtzeitig und vollständig bereitzustellen. Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung des Kunden verlängern die Bearbeitungszeiten und sind nicht dem Anbieter anzulasten. Der Anbieter ist berechtigt, Projekte oder Arbeiten auszusetzen, solange notwendige Mitwirkungshandlungen des Kunden fehlen. Liefertermine verschieben sich entsprechend, wenn der Kunde benötigte Inhalte oder Freigaben nicht rechtzeitig liefert.
(3) Der Kunde stimmt zu, dass sämtliche vertragliche Kommunikation (inkl. Angebote, Rechnungen, Änderungen, Fristen) per E-Mail erfolgen kann.
(4) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Kundendaten oder Kundeninhalte.
(1) Der Anbieter haftet nur für grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz.
(2) Keine Haftung besteht für:
(3) Für Inhalte des Kunden wird keinerlei Haftung übernommen.
(4) Der Anbieter haftet nicht für Ereignisse höherer Gewalt, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Stromausfälle, Naturkatastrophen, Ausfälle globaler Internet-Infrastruktur, DDoS-Angriffe, technische Störungen bei Drittanbietern (insbesondere dem Hosting-/Infrastrukturdienstleister), Kriege, Streiks oder sonstige unvorhersehbare Ereignisse, die außerhalb der Einflussmöglichkeit des Anbieters liegen.
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich zur Vertragserfüllung gemäß DSGVO.
(2) Ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) wird auf Wunsch des Kunden bereitgestellt.
(3) Der Kunde bleibt Verantwortlicher im Sinne der DSGVO und ist selbst für die Rechtskonformität seiner Inhalte, Formulare, Texte und Cookies verantwortlich.
Änderungen der AGB werden dem Kunden per E-Mail mitgeteilt und gelten als vereinbart, wenn der Kunde nicht innerhalb von 30 Tagen schriftlich widerspricht.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung gilt als durch eine solche ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Bestimmung am nächsten kommt.
Es gilt österreichisches Recht.
Gerichtsstand - soweit gesetzlich zulässig - ist Klagenfurt.
Stand: Juli 2026